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Harmonielehre in Halbtonschritten

Anleitung zur Web-App

Hier finden Sie Schritt-für-Schritt-Anleitungen zur Benutzung der Web-App; das Gesamtkonzept wird in der Einführung erläutert.

Der Töne C und Es, die Sexte und Dur bzw. Moll stehen nur beispielhaft.

Inhaltsverzeichnis
Wie bestimmt man ...

Vorzeichen der Es-Moll-Tonleiter

Zwei konzentrische drehbare Ringe, die gleichmäßig in zwölf Sektoren aufgeteilt sind. Dem 30°-Winkel von einem Sektor zum nächsten entspricht ein Halbtonschritt. Auf dem Außenring stehen die Töne einer Oktave; fünf dieser Sektoren entsprechen also den schwarzen Tasten am Klavier, die restlichen sieben den weißen. Auf dem Innenring sind die Stufennummern einer Tonleiter aufgetragen. Die erste Stufe markiert außen den Grundton. Bei Ganztonschritten wird je ein Sektor ausgelassen. Vorzeichen sind in dieser Darstellung eine Art Ausweichbefehl: anstatt einer weißen Taste soll der um einen Sektor versetzte Ton verwendet werden, bei Kreuzvorzeichen der etwas höhere Ton, bei Be-Vorzeichen der tiefere. Die Vorzeichen setzt man nun geschickt ein, sodass alle weißen Tasten je auf eine Tonleiterstufe, wie innen angegeben, versetzt werden.
Extrembeispiel: alle schwarzen Tasten betroffen, und C musste nachrutschen.
  1. Wählen Sie unter Einstellungen die Tonleiter (Moll).
  2. Drehen Sie die Tonleiter­scheibe (zweit­größte Scheibe) so, dass die erste Tonleiter­stufe mit der Nase auf den Grundton (Es) zeigt.
  3. Jetzt sehen Sie zu jeder Tonleiter­stufe den Ton auf der äußeren Scheibe zugeordnet.
  4. Vorzeichen braucht man für alle nicht-Stammtöne (schwarze Tasten), bei denen eine Tonleiter­stufe steht.

Paralleltonart der C-Dur-Tonleiter

  1. Wählen Sie unter Einstellungen die Tonleiter "Dur + Moll".
  2. Auf der Tonleiterscheibe steht jeweils in der ersten Zeile die Tonleiterstufe der Durtonleiter und in der zweiten die der Molltonleiter.
  3. Drehen Sie die Tonleiterscheibe so, dass die erste Tonleiterstufe der gegebenen Tonleiter (Dur) mit der Nase auf den Grundton (C) zeigt.
  4. Jetzt sehen Sie die erste Stufe der Paralleltonart (Moll) mit der Nase auf deren Grundton (A) zeigen.

Tonleiterstufen, auf denen ein Dur-Dreiklang möglich ist

  1. Wählen Sie unter Einstellungen eine Tonleiter aus.
  2. Wählen Sie unter Einstellungen den Dreiklang (Dur).
  3. Auf der Tonleiterscheibe sind die gefragten Stufen mit einem schwarzen kleinen Halbkreis gekennzeichnet.
  4. Drehen Sie die Dreiklangscheibe so, dass ein schwarzer kleiner Vollkreis entsteht (mehrere Möglichkeiten).
  5. Jetzt sehen Sie, dass alle drei Töne des Dreiklangs je einer (vorhandenen!) Tonleiterstufe zugeordnet sind. Ein solcher Dreiklang besteht nur aus leitereigenen Tönen.

Namen der Intervalle

  1. Wählen Sie unter Einstellungen bei Tonleiter "(Intervalle)".
  2. Die Legende in den Einstellungen gibt Auskunft über die verwendeten Abkürzungen.

Ton, der eine große Sexte höher ist als C

  1. Wählen Sie unter Einstellungen bei Tonleiter "(Intervalle)".
  2. Drehen Sie die zweitgrößte Scheibe so, dass "r1" mit der Nase auf den Ausgangston (C) zeigt.
  3. Finden Sie in der Legende: große = g, Sexte = 6
  4. Lesen Sie bei "g6" den Zielton (A) auf der äußeren Scheibe ab.

Für den Ton, der eine große Sexte tiefer ist als C: richten Sie "g6" auf C und lesen Sie bei "r1" ab (Dis/Es).

Ein übermäßiges/vermindertes Intervall ist um einen Halbtonschritt größer/kleiner als das ürsprüngliche.

Komplementärintervall der großen Sexte

Ein Intervall plus sein Komplementärintervall ergibt stets die Oktave.

  1. Wählen Sie unter Einstellungen bei Tonleiter "(Intervalle)".
  2. Finden Sie in der Legende: große = g, Sexte = 6
  3. Denken Sie sich eine Symmetrieachse von "r1" durch die Mitte bis "TT".
  4. Lesen Sie das Komplementärintervall an der gespiegelten Stelle von "g6" ab (k3, kleine Terz).

Alternativ:

  1. Ermitteln Sie mit der Intervalltabelle die Größe des Intervalls (große Sexte) in Halbtonschritten (9).
  2. Ziehen Sie es von der Oktave (12 Halbtonschritte) ab (3).
  3. In der Tabelle finden Sie die Intervallbezeichnung (kleine Terz).